Im Oktober 2003 eröffnete in Perleberg (Westprignitz) – genau im 4 Ländereck zwischen den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen – eines der ersten privat betriebenen Krematorien in Deutschland.

In der Bestattungsbranche ist in den letzten Jahren ein deutlicher Wandel hin zur Feuerbestattung erkennbar. Der Zeitaufwand und die Kosten einer Grabpflege sind deutliche Indikatoren für diesen Wandel. Zudem sind mit der Privatisierung von Krematorien auch völlig neue Qualitäts- und Servicestandards eingeführt worden. Unser Haus garantiert eine Einäscherung innerhalb von 3 Werktagen, damit ist eine Feuerbestattung heutzutage vom Zeitaufwand mit einer Erdbestattung gleichzusetzen. Es lassen sich durchaus auch hygienische, religiöse und finanzielle Gründe für diesen Trend finden.

Ein Großteil der Bevölkerung hat heute noch dunkelste Vorstellungen und Vorurteile von den Arbeitsprozessen in einem Krematorium, da auch bisher nicht die Möglichkeit der Besichtigung eines Krematoriums bestand.

Die moderne Feuerbestattung ist heute ein High-Tech-Projekt auf höchstem Umweltschutzniveau, da  in der gesetzlich geltenden  27. Bundesimmissionsschutzverordnung sehr enge Grenzwerte für Emissionen gesetzt sind.

Das Krematorium in Perleberg hat sich freiwillig und mit großem Aufwand dazu verpflichtet, diese Werte im Dienste unserer Umwelt noch erheblich zu unterschreiten. Mit der Anlage in Perleberg, wird für die Feuer- bestattungseinrichtungen ein völlig neuer umwelttechnischer Standard eingeführt.

In jeder Sekunde des Betriebes erfolgt automatisch eine kontinuierliche Messung von Parametern, die den hohen Umweltstandard der Anlage kontrolliert. Eine Inbetriebnahme ohne Einhaltung der vorgegebenen Parameter ist nicht möglich.

Mit diesen Umweltaktivitäten und einem offenen Haus, welches täglich besucht werden kann, in dem Führungen von kleineren Gruppen nach Terminabsprache durchgeführt werden, wollen die Betreiber des Krematoriums Perleberg der Bevölkerung diese Vorurteile nehmen.
Doch das alles ist noch nicht genug, daher werden ab Januar 2010 auf Wunsch biologisch abbaubare Ascheurnen verwendet.